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	<title>Prinzip Zufall &#187; Interviews</title>
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	<description>Kunst und Parapsychologie</description>
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		<title>Es ist möglich, eine negative Zukunft zu vermeiden</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 14:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Präkognition]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Penrose]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie weit kann man denn in die Zukunft sehen?
Der englische Mathematiker und Physiker Roger Penrose hat sich mit   seiner Theorie, dass das menschliche Bewusstsein und der Geist auf   Quantenmechanik basieren, durchaus nicht beliebt gemacht.   Quantenmechanik &#8211; hier setzt der gesunde Menschenverstand des   Alltäglichen aus, hier regiert der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie weit kann man denn in die Zukunft sehen?</h2>
<p>Der englische Mathematiker und Physiker Roger Penrose hat sich mit   seiner Theorie, dass das menschliche Bewusstsein und der Geist auf   Quantenmechanik basieren, durchaus nicht beliebt gemacht.   Quantenmechanik &#8211; hier setzt der gesunde Menschenverstand des   Alltäglichen aus, hier regiert der Zufall, nicht die Kette von Ursache   und Wirkung.</p>
<p>Jedoch hat diese umstrittene Theorie durchaus  interessante  Konsequenzen, sollte sie denn stimmen: Der Mensch könnte  in der Lage  sein, in die Zukunft zu blicken &#8211; und diese zu  beeinflussen. Markus  Maier ist ein Psychologe an der  Ludwig-Maximilians-Universität München.  Er hat diesen Aspekt der  Theorie mit Experimenten überprüft und kommt zu  einem erstaunlichen  Ergebnis.</p>
<h3>Interview mit Psychologe Markus Maier.</h3>
<p><strong>Wie kommt man als Psychologe dazu, Forschung für die Physik zu machen?</strong></p>
<p>Markus   Maier: Für mich war es so, dass in meiner Person zwei Interessen   zusammenkommen. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass es   Verbindungsstücke zwischen der Physik und der Psychologie gibt. In der   Quantenphysik gibt es Begriffe wie Bewusstsein oder Bewusstseinsmoment;   dafür haben die Physiker keine mathematische Formel. Sie führen diese   Begriffe einfach ein, weil sie diese brauchen. Und dann habe ich mir   gedacht, dass vielleicht die Psychologen, die ja sehr viel wissen über   das Bewusstsein und Unbewusstsein und wie man es misst, helfen könnten,   diese Lücke in der Physik zu schließen. Dann habe ich die Bücher von   Roger Penrose gefunden, in denen er mit einem Anästhesisten zusammen   spekuliert, wie Quantenphysik zusammenhängt mit Gehirnprozessen und wie   das wiederum zusammenhängt mit bewussten und unbewussten Prozessen.</p>
<p><strong>Nun ist ja Penroses Theorie sehr umstritten.</strong></p>
<p>Die   ist total umstritten, natürlich. Da stimmt auch vieles wahrscheinlich   nicht. Aber Penrose hat über den Tellerrand hinausgeschaut. Er hat es   gewagt, etwas Riskantes zu behaupten. Damit stößt er eine Lawine von  Forschungsarbeiten an.</p>
<p><strong>Die  Kurzzusammenfassung von Penroses  Theorie lautet, dass Bewusstsein ein  quantenmechanisches Phänomen ist  und nicht deterministisch. Welche  experimentellen Hinweise gibt es denn  dafür?</strong></p>
<p>Keine, die ich  kennen würde. Die Theorie ist ja sehr  komplex. Zum einen behauptet er,  dass im Gehirn quantenmechanische  Prozesse stattfinden. Wenn die  kollabieren, dann nehmen wir etwas  bewusst wahr. Zusätzlich dazu nimmt  er dann zusammen mit Hameroff,  einem Anästhesisten an, dass die  Mikrotubuli, bestimmte Teile im  Nervensystem, dafür verantwortlich sind,  dass quantenmechanische  Superposition entsteht. Dafür gibt es erste  biologische Hinweise. Also  für Teilaspekte der Theorie gibt es durchaus  interessante Befunde, für  andere gar nicht. Meine Daten zum Beispiel  zeigen möglicherweise, dass  es eine Zeitumkehrung im Unbewussten gibt.  Dass im Unbewussten  Vergangenheit und Zukunft austauschbar sind deutet  wohl darauf hin,  dass Penroses Annahme stimmt: Nur in der  Quantenmechanik kann man eine  Zeitumkehrung annehmen. Das ist aber auch  umstritten. Man ist also  dran, wie bei einem Mosaik einzelne Bausteine  experimentell zu  überprüfen und müsste sich dann das große Bild noch  einmal anschauen.</p>
<p><strong>In Ihren Experimenten ging es also um die Zeitumkehrung im Unbewussten. Was genau haben Sie versucht, da zu erforschen?</strong></p>
<p>Im   Prinzip haben wir ein subliminales Priming-Experiment durchgeführt,  nur  umgedreht. Bei diesem Experiment ist es so, dass etwas dargeboten  wird  unterhalb der bewussten Wahrnehmung, also subliminal &#8211; ein  negatives  Bild zum Beispiel, und danach wird die emotionale Reaktion  gemessen. Das  haben wir auch gemacht, nur dass wir es zeitlich  umgekehrt haben. Wir  haben also vorher die Reaktion erfasst und danach  den  reaktionsauslösenden Reiz dargeboten. Das macht aus der klassischen   Sicht keinen Sinn, weil: Wie sollte etwas kausal auf meine Reaktion   wirken, wenn es erst in der Zukunft angeboten wird? Aber in der Theorie   von Penrose sollte das durchaus möglich sein, solange die Reaktion und   das, was wahrgenommen wird, unbewusst dargeboten werden. Wir wollten  nun  wissen, ob eine Versuchsperson in der Lage ist, etwas Negatives   vorherzusehen und entsprechend darauf zu reagieren, es also zu   vermeiden. Die Versuchsperson sollte also keine Ahnung haben, dass in   der Zukunft etwas Negatives dargeboten wird, aber auch keine Ahnung   davon haben, dass sie reagiert.</p>
<p><strong>Und wie sahen die Experimente dann aus?</strong></p>
<p>Die   Versuchspersonen mussten Tasten drücken, ohne dass sie wussten zu   welchem Zweck. Eine Taste führte zu einem positiven Bild, die andere zu   einem negativen Bild. Wenn die Versuchsperson die Zukunft kennt, müsste   sie auch wissen, was potentiell passieren wird und folglich ein   unbewusstes Entscheidungsverhalten einbauen. Wenn man keine Ahnung von   der Zukunft hat, würde man also zu fünfzig Prozent negative und zu   fünfzig Prozent positive Bilder sehen. Was wir finden, ist eine   Abweichung der negativen Bilder &#8211; im Schnitt 1,7 Prozent Abweichung vom   Zufall.</p>
<p><strong>Das ist ja nun sehr wenig. Kann dieser Effekt nicht einfach nur Zufall sein?</strong></p>
<p>Nein,   denn es ist signifikant statistisch abgesichert. Außerdem haben wir   keinen riesigen Effekt erwartet, denn es ist ja ein sehr komplexes   Phänomen. Wir haben ein sehr ungenaues Maß für die Messung der   Entscheidung der Person genommen. Außerdem haben wir den Effekt   repliziert, was in der Psychologie viel wichtiger ist: dass etwas   wiederholt gezeigt werden kann. Ich habe jetzt neun Experimente gemacht,   sieben davon haben funktioniert. Aus meiner Erfahrung mit der   psychologischen Forschung ist das sehr gut &#8211; normalerweise funktioniert   bei einem psychologischen Experiment die Hälfte und die andere Hälfte   nicht. Die Replikationsrate bei uns ist höher: Sie liegt bei zwei   Drittel, sonst wäre ich ja damit niemals an die Öffentlichkeit gegangen.</p>
<p><strong>Sind die entsprechenden Artikel schon veröffentlicht?</strong></p>
<p>Noch nicht. Unsere Forschung wird jetzt auf einer Konferenz im April zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>
<p><strong>Haben Sie nicht Angst, dann als verrückter Professor dargestellt zu werden?</strong></p>
<p>Nein.   Ja, es wird passieren aber ich habe keine Angst davor. Ich glaube,  wenn  es ein wirklicher Effekt ist, dann ist es wichtig, ihn zu  untersuchen,  denn das hat Implikationen. Wir sehen in den Experimenten  ja, dass es  möglich ist, eine negative Zukunft zu vermeiden.</p>
<p><strong>Was  machen  Sie, wenn jemand versucht, die Experimente nachzumachen und den  Effekt  erneut nachzuweisen &#8211; und es funktioniert nicht?</strong></p>
<p>Dann  würde  ich sagen, gut, dann habe ich unrecht gehabt. Dann kann ich  damit leben.  Innovation ist, dass man etwas Verrücktes probiert.</p>
<p><strong>Letzte Frage: Wie weit kann man denn in die Zukunft sehen?</strong></p>
<p>Bei unseren Experimenten 500 ms. Eine halbe Sekunde.</p>
<p>Artikel vom 15.3.2012 aus</p>
<p><a href="http://www.zeitjung.de/zukunft/7463-es-ist-moeglich-eine-negative-zukunft-zu-vermeiden-koennen-menschen-die-zukunft-vorhersagen/">News Detail Zukunft Zeitjung</a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Es+ist+m%C3%B6glich%2C+eine+negative+Zukunft+zu+vermeiden+http://tinyurl.com/7m8ayjf" title=" "><img class="nothumb" src="http://www.felderfilm.de/blog/zufall/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Es+ist+m%C3%B6glich%2C+eine+negative+Zukunft+zu+vermeiden+http://tinyurl.com/7m8ayjf" title=" "> </a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.felderfilm.de/blog/zufall/?p=815&amp;t=Es+ist+m%C3%B6glich%2C+eine+negative+Zukunft+zu+vermeiden" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.felderfilm.de/blog/zufall/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.felderfilm.de/blog/zufall/?p=815&amp;t=Es+ist+m%C3%B6glich%2C+eine+negative+Zukunft+zu+vermeiden&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.felderfilm.de/blog/zufall/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace-micro3.png" alt="Post to MySpace" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mechanik der Korrelation</title>
		<link>http://www.felderfilm.de/blog/zufall/?p=59</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 19:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Johannes Hagel]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahnexperiment]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelation]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Johannes Hagel im Interview mit Romeo Grünfelder
In welcher Tradition bewegen Sie sich mit dem Eisenbahnexperiment? 
Von meiner Ausbildung her bin ich Naturwissenschaftler und fühle mich somit im Prinzip der naturwissenschaftlichen Tradition des Experimentes verpflichtet. Ein Experiment ist eine an die Natur möglichst präzise gestellte Frage, deren Beantwortung Aufschluss über Naturgesetzlichkeiten geben sollte, wobei man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Johannes Hagel im Interview mit Romeo Grünfelder</strong></p>
<p><em>In welcher Tradition bewegen Sie sich mit dem Eisenbahnexperiment? </em></p>
<p>Von meiner Ausbildung her bin ich Naturwissenschaftler und fühle mich somit im Prinzip der naturwissenschaftlichen Tradition des Experimentes verpflichtet. Ein Experiment ist eine an die Natur möglichst präzise gestellte Frage, deren Beantwortung Aufschluss über Naturgesetzlichkeiten geben sollte, wobei man im Sinne des Permanenzprinzips annehmen darf, dass diese Gesetze von konstanter, räumlich und zeitlicher Gültigkeit sind.</p>
<p><em>Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Experiment? </em></p>
<p>Die experimentelle Fragestellung ist dahingehend, ob mechanische, unbelebte Systeme die Fähigkeit besitzen, von ihnen unabhängige Zufallsprozesse in solcher Weise abzufragen, dass die abgefragten Zufallsereignisse statistisch signifikant von ihrem Erwartungswert abweichen. Weiters soll die Frage beantwortet werden, ob eine solche Abweichung dem Systemerhalt dienlich sein kann.</p>
<p><em>Wie verhält es sich dann aber mit der Einmaligkeit des Auftretens solcher Phänomene?</em></p>
<p>Dies ist das große Problem solcher Experimente. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass Effekte signifikanter Größe zwar festgestellt werden können, sich aber bei längerer Wiederholung des Experimentes abschwächen und sogar bis zur Unmessbarkeit verschwinden. Dieser Effekt, den man unter der Bezeichnung „decline effect“ kennt, verletzt das Konzept des klassischen Experimentes, von dem im naturwissenschaftlichen Verständnis eine vollständige Reproduzierbarkeit verlangt wird. In diesem Sinn sind auch die Resultate des Eisenbahnexperimentes nicht als wissenschaftlich  gesichert zu betrachten. Meiner Meinung nach und der von anderen Wissenschaftlern, die in diesem Bereich arbeiten, verhält es sich so, dass der „decline effect“  Teil jener Korrelationsmechanismen zwischen Systemen und Zufallsprozessen ist, die wir untersuchen.</p>
<p><em>Wie kommen Sie zu der Hypothese, daß  belebte, und weiterführend im Eisenbahnexperiment “unbelebte Systeme die Fähigkeit besitzen, unabhänige Zufallsprozesse zu kalkulieren“, wo doch die “Unabhängigkeit” gerade Ausdruck für die Unvorhersehbarkeit ist, mit der gerade nicht kalkuliert werden kann?</em></p>
<p>Ich glaube, dass der Mechanismus nicht in dieser Art abläuft. Die Systeme kalkulieren den Zufall nicht, sie lassen ihn vielmehr unbeeinflusst ablaufen. Allerdings scheint es eine bestimmte, geringe &#8220;Fähigkeit&#8221; zu geben, Systemperioden autonom so abzustimmen, dass aus einer unabhängig ablaufenden Zufallsereignisfolge bestimmte Ausprägungen bevorzugt abgefragt werden, sodass die Folge, die sich aus einer Sampelung der unbeeinflusst ablaufenden Zufallsfolge ergibt, messbare Tendenzen aufweist. In dieser Betrachtungsweise löst sich der von Ihnen beschriebene Widerspruch auf, da der ursprüngiliche Zufallsprozess für sich ja unvorhersehbar bleibt.</p>
<p><em>Nach der Entwicklung des Eisenbahnexperiments führten Sie Untersuchungen mit Massenpublikum durch, dh Sie untersuchten mögliche Erscheinungsformen psychoaktiver Effekte von Stadiumsbesuchern während Fußballspielen, zuletzt zur WM 2010. Auch hier kamen Zufallsgeneratoren zum Einsatz. Wie sieht hier – zwischen belebten Systemen – das Setting aus und welche Funktion hat in diesem Setting der eingesetzte Zufallsmechanismus? </em></p>
<p>In räumlicher Nähe zu einem wichtigen Fußballspiel (von einigen km bis zu 100km, typische Distanzen im Bundesland Nordrhein-Westfalen) ) läuft während des Spieles eine elektronische Schaltung, in welcher eine niederfrequente, in der Frequenz zufällig variierende digitale Schwingung eine solche mit exakter, viel höherer Frequenz sampelt. (Frequenzverhältnis 1:100 &#8211; 1:1000) Die gesampelte Folge der Binärwerte mit den Ausprägungen +1 bzw.  -1 wird dann zu einer kumulativen Differenzkurve aufaddiert. Wegen der zwei klar ausgeprägten Grundschwingungen kommt es in Überlagerung auch immer wieder zu Resonanzerscheinungen im fraglichen System, was dann zu einem plötzlichen  Ausschlag der CD-Kurven führt.</p>
<p><em>Wie lässt sich dann aber in diesem Setting das am Eisenbahnexperiment weiterentwickelte Postulat der erwähnten Hypothese des “Systemerhalts” verstehen?</em></p>
<p>Die Hypothese, die diesem Experiment zugrunde liegt ist &#8211; nach Roger Nelson von der Universität Princeton &#8211; nicht in erster Linie ein Zusammenhang zwischen dem Selbsterhaltungsstreben eines Systems und einem Zufallsprozess sondern der von starken Emotionen in bewussten Systemen (Menschen) und dem Zufall. Natürlich könnte man auch diesen Zusammenhang in allerdings spekulativer Weise allgemein auch als eine Selbsterhaltungstendenz begreifen, da ein Gewinner (auch der eines Fußballspieles?) im weitesten Sinn auch der Überlebensfähigere ist.</p>
<p><em>Sie sprechen vom “Declineffekt” als möglichem “Teil der Korrelationsmechanismen zwischen Systemen und Zufallsprozessen”. Heißt das, wenn der Effekt verschwindet, ist – banal gesprochen – mit dem System alles wieder in Ordnung, also die Eisenbahn gerettet und das Fußballspiel mittelmäßig? </em></p>
<p>Nein, das ist nicht die Bedeutung des &#8220;Declineeffektes&#8221;. Ich möchte zur Beantwortung der Frage die Physikerin Fotini Pallikari von der Universität Athen zitieren. Ihrer Meinung nach, der ich mich anschließen möchte, muss es einen Balanzierungseffekt einfach deshalb geben, weil es keinen physikalischen Mechanismus gibt, der das Aussampeln bestimmter Ausprägungen aus einer Zufallsfolge ohne physikalische Kopplung ermöglicht. Beobachtet man ein solches Verhalten jedoch über eine bestimmte Zeit, so muss der Deklineeffekt eben irgendwann auch eine gegensinnige Abweichung ergeben, um insgesamt wieder im Bereich der Zufallserwartung zu enden. Naturgesetze &#8220;dürfen also für eine bestimmte Zeit umgangen werden&#8221;, wenn es nur wieder rückgängig gemacht wird. Ein Effekt, der auch in der Quantenmechanik (virtuelle Teilchen) auftritt.</p>
<p>Interview mit Dr. Johannes Hagel, April 2011</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Mechanik+der+Korrelation+http://tinyurl.com/4ynhekk" title=" "><img class="nothumb" src="http://www.felderfilm.de/blog/zufall/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro3.png" alt="Post to Twitter" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Mechanik+der+Korrelation+http://tinyurl.com/4ynhekk" title=" "> </a> <a class="tt" href="http://www.facebook.com/share.php?u=http://www.felderfilm.de/blog/zufall/?p=59&amp;t=Mechanik+der+Korrelation" title="Post to Facebook"><img class="nothumb" src="http://www.felderfilm.de/blog/zufall/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-facebook-micro3.png" alt="Post to Facebook" /></a> <a class="tt" href="http://www.myspace.com/Modules/PostTo/Pages/?l=3&amp;u=http://www.felderfilm.de/blog/zufall/?p=59&amp;t=Mechanik+der+Korrelation&amp;c=%3Cp%3EPowered+by+%3Ca+href%3D%22http%3A%2F%2Frichardxthripp.thripp.com%2Ftweet-this%22%3ETweet+This%3C%2Fa%3E%3C%2Fp%3E" title="Post to MySpace"><img class="nothumb" src="http://www.felderfilm.de/blog/zufall/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-myspace-micro3.png" alt="Post to MySpace" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kompliziertes stark vereinfacht: Wie beherrschbar ist der Zufall?</title>
		<link>http://www.felderfilm.de/blog/zufall/?p=546</link>
		<comments>http://www.felderfilm.de/blog/zufall/?p=546#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 10:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Laplac'scher Dämon]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Situationen im Leben, die müssen wir einfach dem Zufall  überlassen. Leicht fällt uns das nicht. Allzu gern möchten wir den  Zufall herausfordern, ihn austricksen. Ist das möglich? Und ist es  eigentlich wirklich vom Zufall abhängig, wie die Würfel fallen? Wir  sprechen mit Prof. Dr. Christof Schütte vom Institut für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gibt Situationen im Leben, die müssen wir einfach dem Zufall  überlassen. Leicht fällt uns das nicht. Allzu gern möchten wir den  Zufall herausfordern, ihn austricksen. Ist das möglich? Und ist es  eigentlich wirklich vom Zufall abhängig, wie die Würfel fallen? Wir  sprechen mit Prof. Dr. Christof Schütte vom Institut für Mathematik an  der Freien Universität Berlin. Dabei erfahren wir auch, dass Pokerspiel  und Aids-Therapie etwas gemeinsam haben.</em></p>
<p><strong>n-tv.de: Herr Schütte, sind Würfelspiele wirklich vom Zufall  abhängig? Oder spielen beim Fall eines Würfels einfach zu viele Faktoren  eine Rolle, als dass wir das Ergebnis beeinflussen könnten?</strong></p>
<div>
<p>Prof. Dr. Christof Schütte ist Leiter der BioComputing Group am  Institut für Mathematik der Freien Universität Berlin und  stellvertretener Sprecher des DFG-Forschungszentrums MATHEON.<cite><br />
</cite></p>
</div>
<p>Christof Schütte: Das kommt darauf an, was man unter Zufall versteht.  Es stimmt, dass man normalerweise zumindest die Hoffnung haben könnte,  den Fall eines Würfels voraussagen zu können, wenn einem nur genug  Messungen und Informationen zur Verfügung ständen. Aber in  Normalsituationen kann man sich all die notwendigen Informationen nicht  beschaffen. Deswegen kommt man lieber auf eine einfachere Beschreibung  zurück: auf den Zufall. Da Experimente ergeben, dass es sehr stark  gleich verteilt ist, welche Augenzahl der Würfel zeigt, erstellt man in  der Mathematik ein sogenanntes Zufallsmodell. Dort notiert man, dass  jede Augenzahl gleich wahrscheinlich auftaucht. Das ist also eigentlich  nur ein Hilfsmittel, das eine sehr komplizierte Umwelt auf etwas sehr  Einfaches zurückführt.</p>
<p><strong>Anders gesagt: Das, was wir Zufall nennen, ist mitunter nichts anderes als Unwissen?</strong></p>
<p>Die Vorstellung, dass man den Würfel und seinen Fall vollständig  beschreiben und daher auch vorhersagen kann, geht auf den Laplaceschen  Dämon zurück. In der Mathematik aber gibt es die Chaostheorie, und &#8230;</p>
<p><strong>Ein Dämon? Was hat es mit dem auf sich?</strong></p>
<p>Laplace war ein französischer Mathematiker und Astronom, der 1814  einen philosophischen Essay über die Wahrscheinlichkeit veröffentlichte.  Darin spricht er – stark verkürzt – von einer &#8220;Intelligenz&#8221;, die &#8220;alle  Kräfte kennt, mit denen die Welt begabt ist&#8221; und der &#8220;nichts ungewiss  wäre&#8221;. Diese Intelligenz wurde später als Laplacescher Dämon bezeichnet.</p>
<p><strong>Welchen Platz nun nimmt dieser Dämon im Würfelspiel ein?</strong></p>
<p>Er besagt: Angenommen, man kennt alle Bedingungen perfekt, dann kann  man voraussagen, was wirklich geschieht. Das heißt, das System, um das  ich mich kümmere, hat die Eigenschaft, immer dasselbe zu tun, sofern  alle Bedingungen gleich bleiben. Bei einigen solcher Systeme aber kann  man nachweisen, dass das System bei allerkleinsten Änderungen etwas  völlig anderes macht. Dieses &#8220;völlig andere&#8221; gehorcht einer gewissen  Verteilung. Was rauskommen kann bei kleinsten Abweichungen, kann man  daher mit Wahrscheinlichkeiten charakterisieren.<br />
Die kleinsten  Änderungen können beim Würfelspiel schon ein kleiner Lufthauch oder ein  Stäubchen auf der Tischplatte sein. Deswegen sagt man aus mathematischer  Sicht: Diese Vorstellung, dass man bei Kenntnis aller Informationen  weiß, was passieren wird, diese Vorstellung kann man zwar im Prinzip  haben, aber man kann nie alles so genau wissen, dass dieser Satz  tatsächlich angewendet werden kann. Daher benutzt man die sehr viel  einfachere Beschreibung mit dem Wort &#8220;Zufall&#8221;.</p>
<p><strong>Gehorcht auch das Wetter diesem Zufallsprinzip?</strong></p>
<p>Ja. Beim Wetter kann man den Anfangszustand nicht genau genug messen,  um es über viele Tage voraussagen zu können. Auch das Wetter ist ein  chaotisches System. Kleine Abweichungen von den Anfangsbedingungen –  ungenaue, falsche Messungen – können nach drei bis vier Tagen völlig  verschiedene Szenarien ergeben.</p>
<p><strong>Mal ganz grundsätzlich: Woher wissen wir, dass es sich bei einem bestimmten Ereignis tatsächlich um einen Zufall handelt?</strong></p>
<p>Ein Mathematiker würde nie sagen: &#8220;Das IST Zufall.&#8221; Denn Zufall gibt  es ja vielleicht gar nicht. Ein Mathematiker würde bei bestimmten  Systemen sagen: &#8220;Das kann man mit einem Zufallsexperiment gut  beschreiben.&#8221; Dem Mathematiker geht es nämlich nur darum, das, was  passiert, korrekt zu beschreiben. Und beschreiben können wir bestimmte  Systeme mit dem Zufall, auch wenn es vielleicht gar kein Zufall ist.</p>
<p><strong>Wie steht es ums Lotto?</strong></p>
<p>&#8230; ist vielleicht auch gar kein Zufall. Wenn ich die Position aller  Kugeln ganz genau kennen würde und jede kleinste Unebenheit in der  Oberfläche der Maschine, dann könnte ich tatsächlich voraussagen, wie  diese ganzen Kugeln am Ende rotieren, und wenn ich dann weiß, wann  eingegriffen wird, weiß ich, welche Kugel gezogen wird. Aber niemand  wird das ernsthaft versuchen wollen, auch weil das sicher ebenfalls ein chaotisches System ist &#8230;</p>
<p><strong>Glücksspiele würden ohne Zufallselement stark an Reiz  verlieren. Und dennoch wünscht man sich oft genug, man könnte den Zufall  austricksen. Haben Sie als Mathematiker da einen Tipp?</strong></p>
<p>Ja, mit Mathematik kann man in Zufallsszenarien einiges machen. Zum  Pokern beispielsweise gibt es ausgearbeitete mathematische Theorien, die  man relativ einfach nachvollziehen kann, wenn man ein bisschen was von  dem Spiel versteht. Es geht darum, zu erkennen, wann man am besten mit  dem Weiterbieten aufhören sollte. Für Mathematiker ist das ein optimales  Stoppzeiten-Problem. Und ein solches gibt es nicht nur beim Poker,  sondern zum Beispiel auch in der Aids-Therapie. Damit beschäftigen wir  uns hier am Institut.</p>
<p><strong>Auch in der Aids-Therapie spielen der Zufall und seine mathematische Beherrschbarkeit eine Rolle?</strong></p>
<p>In dem einen Fall sind Sie der Pokerspieler, Ihnen gegenüber sitzt  ein anderer Pokerspieler. In dem anderen Fall sind die Viren Ihr Gegner.  Sie wissen nicht genau, was die machen. Und beim Poker wie bei der  Virenbekämpfung wollen Sie als Sieger vom Tisch gehen.</p>
<p>Heutzutage  bekommt jemand, der HIV-infiziert ist, ein Medikamenten-Cocktail, der  den Typ Virus, den er hat, ziemlich gut unterdrücken kann. Gleichzeitig  bilden sich Resistenzen gegen dieses Medikament. Die resistenten Viren  werden von den Medikamenten nicht mehr bekämpft. Sie können sich  teilweise in Zellen verstecken, wo sie von dem Medikament nicht mehr  erreicht werden. Nach einer gewissen Zeit kommen sie wieder raus aus dem  Versteck und überschwemmen dann den gesamten Organismus. Man muss also  einen Zeitpunkt finden, an dem man von dem ersten Medikamenten-Cocktail  auf einen anderen wechselt, bevor die resistenten Viren so zahlreich  geworden sind, dass sie unkontrollierbar werden. Damit will man  allerdings möglichst lange warten, denn es stehen nur endlich viele  Medikamenten-Cocktails zur Verfügung. Man muss das Maximale aus dem  ersten Medikament herausquetschen. Das ist das Stoppzeiten-Problem. Die  Verbreitung eines Virus im Körper ist ein Zufallsprozess. Ob ein Virus  mutiert oder nicht, lässt sich sehr gut durch ein Zufallsexperiment  beschreiben. Die Medikamentengabe ist eine äußere Kontrolle, die man auf  den Zufallsprozess Virusmutation ausübt.</p>
<p><strong>Mathematisch lässt sich also ermitteln, wann man eingreifen muss, um bestimmte zufallsgeprägte Entwicklungen zu vermeiden?</strong></p>
<p>Nicht nur das. Es lässt sich in anderen Situationen auch ermitteln,  wann der vom Zufall abhängige erwartete Gewinn am größten ist. Ein  typisches Beispiel aus Lehrbüchern: Sie haben eine große Waldfläche, von  der Sie wissen, wie schnell Ihre Bäume im Durchschnitt wachsen. Wie  schnell Ihre Bäume jedoch tatsächlich wachsen, hängt von vielen Zufällen  ab. Vom Wetter, von Mineralverteilungen im Boden etc. Das lässt sich  nicht alles in allen Details erfassen. Das bedeutet, Sie haben ein  Zufallsmodell, wie schnell Ihr Wald wächst. Sie wollen ihn irgendwann  abholzen, aber wann ist der optimale Zeitpunkt, auch bezogen auf den  Holzpreis? Auch der fluktuiert zufällig. Und wann pflanzen Sie neue  Bäume? Ziel ist immer der maximale Gewinn über eine lange Zeit. Das ist  eine typische Fragestellung, und sie lässt sich mathematisch lösen.  Übrigens lässt sie sich auf Stromnetze übertragen, wo der Zufallsprozess  darin besteht, dass man nicht genau weiß, wie viele Kunden wann wie  viel Strom entnehmen. Oder auf Gasnetze. Es gibt zahlreiche Probleme der  so genannten stochastischen Optimierung, wo Sie in einem Zufallsumfeld  entscheiden wollen, welche Strategie die beste ist, um ein Ziel zu  optimieren.</p>
<p><strong>Nachdem wir so viel über den Zufall gesprochen haben: Was hält ein Mathematiker vom Schicksal?</strong></p>
<p>Da kommen wir wieder auf den Anfang des Gesprächs zurück. Der Begriff  des Schicksals ist der Begriff der Vorherbestimmtheit, des  Determinismus: Würden Sie alles kennen, wüssten Sie, was passiert. Die  Eigenschaft von mathematischen, chaotischen Systemen zeigt, dass das  vielleicht im Prinzip gilt, aber dass diese Kenntnis niemals genau genug  eingenommen werden kann, um alle Systeme voraussagen zu können. In  vielen Zusammenhängen sind Theorien, die Zufallsbegriffe benutzen, sehr  viel einfacher und testsicherer als Modelle, die Determinismus oder  Schicksal benutzen. Selbst wenn es also das Schicksal gibt, würde ein  Mathematiker sagen, dass ihm diese Information nichts nützt.</p>
<p><em>Mit Christof Schütte sprach Andrea Schorsch.</em></p>
<p><em>aus: n-tv.de/wissen<br />
</em></p>
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		<title>Jean Rouch und der objektive Zufall</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 19:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>

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		<description><![CDATA[ Werden Sie nach Afrika zurückkehren?
„Ich hoffe, dass ich noch fähig bin, es zu  tun. Und mutig ist es, wenn man den Leuten sagt: ‚Überlegt doch mal, WER  ihr seid! WER seid ihr, und warum muss ich so mit euch sprechen?’ Und  einen Kontakt zu schaffen. Ich glaube, der steckt in dem, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>Werden Sie nach Afrika zurückkehren?</p>
<p>„Ich hoffe, dass ich noch fähig bin, es zu  tun. Und mutig ist es, wenn man den Leuten sagt: ‚Überlegt doch mal, WER  ihr seid! WER seid ihr, und warum muss ich so mit euch sprechen?’ Und  einen Kontakt zu schaffen. Ich glaube, der steckt in dem, was Breton  entdeckte und den ‚objektiven Zufall’ nannte. ‚Objektiv’ hat nicht nur  etwas mit Film zu tun, sondern auch mit dem Zufall. Und ich praktiziere  den objektiven Zufall, wahrscheinlich unbewusst schon seit meiner  Geburt.&#8221;</p>
<p>Auszug &#8211; Vollständiges Interview auf <a href="http://www.arte.tv/de/Rouch---Exklusiv-Interview/1944726,CmC=1931896.html">ARTE online</a></p>
<p><em>Das Interview führte Bernd Mosblech, Dez 2003, Sangha /Mali</em></p>
<address> </address>
<address> </address>
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<p>_____________________________________</p>
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