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    Der Zufall entzieht sich jeder Festlegung – und doch nutzt die Kunst den kalkulierten Zufall als gestaltende Kraft. In den vergangenen hundert Jahren haben Künstlerinnen und Künstler Methoden und Verfahren entwickelt, um Zufallsprozesse unter definierten Bedingungen auszulösen. Anhand von rund 120 Werken zeigt die [...]

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Warum ein Blog zur Ausstellung?

Mit der Ausstellung Prinzip Zufall werden einige Probleme scheinbarer wie offensichtlicher Zufälle als parergonale Probleme künstlerischer Arbeit vorgestellt. Daß sich auch andere Forschungsbereiche an zufälligen Erscheinungsformen abarbeiten, bedeutet nicht zugleich, daß damit eine ästhetische Fragestellung, nämlich der der Bildenden Kunst hinlänglich bearbeitet wäre, zumal Zufall hier nicht weniger der Regel der Willkür ausgesetzt ist.
“Die wenigsten [...]

By admin

Mit der Ausstellung Prinzip Zufall werden einige Probleme scheinbarer wie offensichtlicher Zufälle als parergonale Probleme künstlerischer Arbeit vorgestellt. Daß sich auch andere Forschungsbereiche an zufälligen Erscheinungsformen abarbeiten, bedeutet nicht zugleich, daß damit eine ästhetische Fragestellung, nämlich der der Bildenden Kunst hinlänglich bearbeitet wäre, zumal Zufall hier nicht weniger der Regel der Willkür ausgesetzt ist.

“Die wenigsten verstehen den Zufall”, sagt Heinrich Lhotzki, und wirft damit die Frage nach dem Verständnis von Zufall auf. Der Verstand ist jedoch mit der Undeterminiertheit verstandesmäßig überfordert (vgl Artikel Zufall und freier Wille). Insofern versucht die Ausstellung, eben diesem Widerspruch – den spontan stattfindenden Ereignissen sowie der Verständnislosigkeit  – nachzuforschen, teilweise unter Selbstbeteiligung des Zuschauers, der “Antworten am eigenen Leib zu erfahren wünscht”, teilweise mittels kontemplativer Betrachtung, die eher der Demut künstlerischer Arbeit denn des arroganten Allwissens entspricht.

Insofern spiegelt auch dieser Blog die Widersprüchlichkeit des Effekts wieder – zum Teil schwer von ideologischen Überzeugungen der Autoren geleitet, zum Teil einer naiven Neugierde geschuldet. Die Beiträge, Features, News usw stellen damit kein Beweismaterial für das dar, was sich auch in der Ausstellung nicht erklären lässt. Sie bieten allenfalls ein Diskussionspotential, den Teppich bzw den Horizont, in dem eine künstlerische Auseinandersetzung stattfinden kann – ohne sich von den jeweiligen Parteien vereinnahmen bzw funktionalisieren zu lassen.

Romeo Grünfelder

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Wir sagen Zufall und meinen Synchronizität.
Andreas Tenzer, (*1954), deutscher Philosoph und Pädagoge

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